Fit-for-Life-Diät

Fit-for-Life-Diät

Die beiden Amerikaner, Marilyn und Harvey Diamond, haben der Trennkost-Theorie von Haysche einige Ernährungsregeln hinzugefügt, und daraus entstand im Jahr 1985 die vielversprechende Fit-for-Life Diät.
Die gesamte Ernährung baut sich nach ihrem Prinzip so auf, dass 70% aus Obst, Früchten und Gemüse bestehen, die restlichen 30% aus Fisch, Fleisch, oder Milchprodukten. Auch Brot und andere Getreideprodukte sind erlaubt.
Im Allgemeinen dürfen hier eiweiß- und kohlenhydrathaltige Lebensmittel nicht zusammen verzehrt werden, wobei die gesamte Ernährung einem menschlichen Biorhythmus angepasst wird. Wie wird das gemacht? Der Tag, und somit das Essverhalten, wird in drei Phasen aufgeteilt.
Diese drei Phasen bestehen aus der „Ausscheidungsphase“ von 4 bis 12 Uhr, aus der „Nahrungsaufnahme“ von 12 bis 20 Uhr und aus der „Nahrungsverwertungsphase“ von 20 bis 4 Uhr.
In den verschiedenen Phasen dürfen je verschiedene Nahrungsmittel gegessen werden. In der, am Morgen liegenden Phase, der Ausscheidungsphase, beschränkt sich dies auf Früchte, Obst, Gemüse und Säfte, um den Körper für den restlichen Tag mit ausreichend Flüssigkeit und Vitaminen zu versorgen.
In der zweiten Phase, der Nahrungsaufnahmephase, darf dann alles verzehrt werden. In der Mittagszeit vorzüglich Lebensmittel mit einfachen Kohlenhydraten, gegen Abend dann Eiweißhaltiges, z.B. Fisch oder Fleisch.
In der Nahrungsverwertungsphase, also am späten Abend und nachts, wird das Aufgenommene vom Körper verwertet.
Es wird empfohlen anstelle von Mineralwasser nur destilliertes Wasser zu trinken, um einer Ablagerung der, im Mineralwasser enthaltenen, anorganischen Mineralien vorzubeugen. Mineralwasser wird von den Diamonds also als schädlich bewertet.
Außerdem sollte man vollständig auf Milch verzichten, da sie, angeblich aufgrund eines Mangels an abbauenden Enzymen ab dem dritten Lebensjahr, die Darmwände und Blutgefäße verkleben sollen.
Für eine kurze Zeitspanne scheint diese Form von Diät wirksam zu sein, doch von einer dauerhaften Umstellung der Ernährung auf diese Form ist grundsätzlich abzuraten. Durch die Einsitigkeit in der Ernährung kann es zu Mangelerscheinungen in den Bereichen der fettlöslichen Vitamine, sowie Vitamin B, und Mineralstoffen, besonders Kalzium und Eisen, kommen. Auch das Trinken von destilliertem Wasser kann durch die entmineralisierende Wirkung zu erheblichen Gesundheitsschäden führen.
Auch der Mythos der Darmverklebenden Milch, ist ernährungswissenschaftlich nicht nachvollziehbar. Milch kann also bedenkenlos getrunken werden! Genauso fraglich ist die Trennung der Aufnahme von Eiweißen und Kohlenhydraten, da der Körper diese, nachgewiesener Weise, sehr gut gleichzeitig verarbeiten kann.
Ein weiterer Negativ-Punkt der Fit-for-Live-Diät ist das nicht vorhandene Sportprogramm.
Positiv kann an dieser Diät-Variante, die sich mittlerweile auch schon seit über zwanzig Jahren erfolgreich hätl, nur der hohe Anteil an gesunden Lebensmitteln, wie Obst und Gemüse, bewertet werden.

Diät

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