Haarausfall
Haarausfall (Alopezie)
Von Haarausfall oder Alopezie spricht man, wenn 60 Prozent der Haare ausfallen. Dies betrifft meist ein bestimmtes Gebiet des Haupthaares.
Es gibt durchaus verschiedene Formen des Haarausfalls:
Genetischbedingter Haarausfall,Haarausfall der sich über einen längeren Zeitraum erstreckt und
akut auftretender Haarausfall.

Von androgenetischer Alopezie spricht man bei genetisch vorbestimmten Haarverlust, der durch Alterung verursacht wird.
Haarausfall betrifft in diesem Fall in der Regel Männer zwischen dem
30. und 40. Lebensjahr.
Die Veränderung ist hormonell gesteuert, was einerseits den Bartwuchs
fördert, andererseits zur Vermehrung von Talgdrüsen auf dem Kopf führt,
was wiederum den Haarausfall begünstigt.
Die androgenetischer Alopezie beginnt meist mit den sogenannten
Geheimratsecken am Scheitelrand, die sich im laufe der Zeit zu einer
Glatze verbinden.
Die Alopecia areata ist ein örtlicher Haarausfall, bei dem es zum
Verlust der Haare in einem begrenzten, meist kreisrunden Bereich kommt.
Deshalb wird sie auch oft als kreisrunder Haarausfall bezeichnet. Diese
Erkrankung ist ziemlich häufig. In Deutschland leiden ungefähr eine
Million Menschen daran. Insbesondere die psychischen Belastungen, die
diese Erkrankung oft mit sich bringt, führen zu einem erheblichen
Leidensdruck.
Als Alopecia areata wird ein örtlicher Haarausfall bezeichnet, bei dem bei dem meist kreisrunde Bereiche nicht mehr mit Haaren bedeckt sind. Dies ist die typische "Platte", die insbesondere bei Männern auftritt. In Deutschland leiden ungefähr eine Million Menschen an dieser Art des Haarausfalls. Ebenfalls zur Form der Alopecia areata gehört der Ausfall deraller pigmentierten Haare. Das führt dazu, daß Menschen plötzlich ergrauen.
Bei der Alopecia areata kann es nach einigen Monaten zu einer
spontanen Wiederbehaarung kommen. Allerdings tritt in diesem Fall
häufig ein weiterer Schub des Haarausfalls ein.
Den Totalverlust der gesamten Körperbehaarung nennt man Alopecia universalis.
Ursachen von Haarausfall können Infektionen, genetisch und
hormonell bedingte Faktoren, Falgen einer medikamentösen Behandlung,
Druck oder Reibeschäden, Schäden durch Verletzungen (Vernarbung),
sowie Psychische Faktoren sein. Auch sind noch nicht alle Umstände, die
zum Haarausfall führen bekannt.
Eine Therapie des Haarausfalls richtet sich nach der Art des Auftretens.
FR, 13.6.2009
